Wachstumsfehler #1:
Zu glauben, Zusammenarbeit regelt sich von selbst.
Unternehmen -egal ob klein oder groß- investieren oft viel Zeit und Energie in Strategie, Vertrieb oder Recruiting. Der funktionierenden Zusammenarbeit im Team wird dagegen erstaunlich wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Sie wird oft als etwas betrachtet, das „einfach passiert“, wenn die richtigen Menschen eingestellt wurden.
Bei kleinen Teams oder Organisationen funktioniert das häufig auch erstaunlich gut. Alle sprechen miteinander, Entscheidungen werden schnell getroffen und Verantwortlichkeiten sind implizit klar.
Mit dem Wachstum verändert sich das.
Plötzlich entstehen Schnittstellen, es gibt (manchmal endlose) Abstimmungsschleifen, Missverständnisse und unterschiedliche Erwartungen bremsen die Organisation oder das Team aus. Das frustriert sowohl Führungskräfte als auch Mitarbeitenden, Stimmung und Motivation sinken, der erwartete Erfolg bleibt aus.
Die Gründe liegen nicht darin, dass auf einmal die Mitarbeitenden schlechter geworden sind oder sich ausruhen.
Die Organisation ist einfach komplexer geworden.
Ab einem bestimmten Punkt braucht Zusammenarbeit genauso viel Aufmerksamkeit wie Strategie oder Vertrieb. Nicht in Form von mehr Regeln, sondern durch Klarheit über Rollen und Verantwortlichkeiten sowie bewusst gestalteter Kommunikation und Entscheidungswegen.
Denn Teamkultur ist kein Nebenprodukt von nachhaltigem Wachstum – sie ist eine Voraussetzung dafür.

